Über die BW

Zurück

          

                                                                                                                                                                                                 
                                                                                          
     Einblick in die Bundeswehr 

Die Bundeswehr ist mit über 420.000 Mitgliedern in den Streitkräften, der Wehrverwaltung und den nachgeordneten Dienststellen die größte Organisation der Bundesrepublik Deutschland.

Der Auftrag: Landesverteidigung

Die Verteidigung Deutschlands gegen eine äußere Bedrohung ist und bleibt die politische und verfassungsrechtliche Grundlage der Bundeswehr.

Der Auftrag der Bundeswehr ist eingebettet in die gesamtstaatliche Versorgepflicht für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, unseres Landes und unseres Wertesystems sowie für die Wahrung unserer Interessen im europäischen und transatlantischen Zusammenhang.

Die Bundeswehr als Instrument einer umfassend angelegten, vorausschauenden Sicherheits- und Verteidigungspolitik :

                                 - sichert die außenpolitische Handlungsfähigkeit;                                      

                                 - leistet einen Beitrag zur Stabilität im europäischen und globalen Rahmen;

                                 - gewährleistet die nationale Sicherheit und Verteidigung und trägt zur       

                                                    Verteidigung der Verbündeten bei;                                                              

                                  - fördert multinationale Zusammenarbeit und Integration.                            

Als Garant nationaler Sicherheit schützt und Verteidigt die Bundeswehr Deutschland gegen Bedrohung seiner Bevölkerung und seines Territoriums und trägt zur Verteidigung seiner Verbündeten bei. Angesichts der gewachsenen Bedrohung des deutschen Hoheitsgebiets durch territorische Angriffe gewinnt der Schutz von Bevölkerung und Territorium an Bedeutung.

Die Aufgaben der Bundeswehr leiten sich aus dem ihr gegebenen verfassungsrechtlichen Auftrag und den Zielen deutscher Sicherheits- und Verteidigungspolitik ab :

  • - Internationale Konfliktverhütung und Krisenbewältigung - einschließlich des Kampfs
  •   gegen den internationalen Terrorismus;                                                                      
  •  - Unterstützung von Bündnispartnern;                                                                           
  • - Schutz Deutschlands und seiner Bürgerinnen und Bürger;                       
  • - Rettung und Evakuierung;                                                                                 
  • - Partnerschaft und Kooperation;                                                                           
  • - Hilfeleistung der Bundeswehr.                                                                             

            Der Auftrag: Internationale Einsätze   

Gemeinsam mit Streitkräften befreundeter Nationen und Partnern beteiligt sich die Bundeswehr an friedenserhaltenden, stabilisierenden und friedenserzwingenden Operationen.

Die Bundeswehr ist gefordert bei der Evakuierung deutscher Staatsbürger aus Notlagen und bei humanitären Einsätzen. Durch diese Einsätze trägt die Bundeswehr dazu bei, gewaltsame Konflikte zu verhindern oder zu beenden. Sie wirkt durch Stabilisierung und Abschreckung gegen die Verschärfung von Krisen und Konflikten und ermöglicht die Konsoldierung von Friedensprozessen.

Hinzu kommen Einsätze im Kampf gegen den internationalen Terrorismus, auch als Beiträge zur Unterstützung von Bündnispartnern. Darüber hinaus leistet die Bundeswehr breitgefächerte mitlitärische Beiträge in den Einsatzgebieten, die von der Mithilfe bei der Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung im jeweiligen Gebiet und der Unterstützung humanitären Maßnahmen über Schutzmaßnahmen für eingesetzte militärische Kräfte auch die anderer Nationen bis hin zu Schutzvorkehrungen gegen Angriffe mit Massenvernichtungswaffen reichen können.

Immer häufiger übernimmt die Bundeswehr Führungsaufgaben bei multinationalen Operationen. Künftige Einsätze lassen sich wegen des umfassenden Ansatzes zeitgemäßer Sicherheits- und Verteidigungspolitik und ihrer Erfordernisse weder hinsichtlich ihrer Itensität noch geographisch eingrenzen.

Der politische Zweck bestimmt Ziel, Ort, Dauer und Art eines Einsatzes. Die Notwendigkeit für eine Teilnahme der Bundeswehr an multinationalen Operationen kann sich weltweit und mit geringem zeitlichen Vorlauf ergeben und das gesamte Einsatzspektrum bis hin zu Operationen mit hoher Itensität umfassen.

Die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Einsatzarten sind fließend. Eine rasche Eskalation von Konflikten, wodurch ein friedenserhaltender Einsatz in eine Operation mit höherer Itensität übergeht, ist nie auszuschließen.

 

Aktuelle Personalstärke: Soldaten und Soldatinnen in der Bundeswehr

271.923 Männer und Frauen in Uniform umfasst dir Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt auf die Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche:

 - Heer        

In den Landstreitkräften der Bundeswehr dienen derzeit 123.837 Soldatinnen und Soldaten.

- Luftwaffe

Zur zweitgrößten Teilstreitkraft der Bundeswehr gehören 51.348 Männer und Frauen in Uniform.

- Marine    

Die Seestreitkräfte Deutschlands umfassen 19.874 Soldatinnen und Soldaten.

               - Streitkräftebasis 

48.003 Soldatinnen und Soldaten unterstützen in der Streitkräftebasis als Dienstleister alle anderen Bereiche der Bundeswehr.

                            - Zentraler Sanitätsdienst

Um die Gesundheit der Soldaten kümmern sich 18.806 Männer und Frauen in Uniform.

  - Sonstiges

10.055 Soldaten und Soldatinnen arbeiten in anderen Bereichen der Bundeswehr - beispielsweise während ihrer Vorbereitung auf einen zivilen Beruf gegen Ende ihrer Dienstzeit.

- Status    

Die Bundeswehr umfasst kanpp 60.000 Berufssoldaten, ca. 131.000 Zeitsoldaten, rund 60.000 Wehrpflichtge und gut 21.000 freiwill länger Wehrdienstleistende (FWDL). (Stand: 7.Dez. 2003)

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                   

 Truppengattungen des Heeres:

Artillerietruppe              

ABC-Abwehrtruppe       

Feldnachrichtenkräfte    

Fernmeldetruppe           

Flugabwehrtruppe         

Heeresfliegertruppe       

Instandsetzungstruppe   

Fallschirmjägertruppe    

Gebrigsjägertruppe        

Nachschubtruppe          

Panzeraufklärungstruppe

Panzergrenadiertruppe   

Panzertruppe                

Pioniertruppe                 

Kommando Spezialkräfte

                                                                                                           Quelle:www.deutschesheer.de                       

 

Auslandseinsätze der Bundeswehr:

  • Enduring Freedom

                                        Emblem Operation Enduring Freedom

Am 12. September 2001, einen Tag nach den Terroranschlägen in New York und Washington, verurteilte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen diese Anschläge als bewaffneten auf die Vereinigten Staaten sowie als Bedrohung für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit...

            - Seestreitkräfte (OEF)      

                                                      Collage des Einsatztes

Seestreitkräfte (Operation ENDURING FREEDOM)


 

Auftrag des deutschen Einsatzverbandes sind die Seeraumüberwachung und der Schutz der Seeverbindungslinien in den Gebieten um das Horn von Afrika .
Darüber hinaus sollen Handel und Transport von Gütern unterbunden werden, die der Unterstützung des internationalen Terrorismus dienen können. Gemeint sind damit Drogen ebenso wie Waffen und Munition. Dies geschieht unter anderem durch intensive Beobachtung und Dokumentation des Schiffsverkehrs, die so genannte "Rasterfahndung auf See". Möglich ist auch die Kontrolle von Handelsschiffen bei begründetem Verdacht auf Unterstützung des Terrorismus durch das so genannte "Boarding", also die Kontrolle von Ladung und Ladungspapieren. Bei eindeutigen Beweisen für die Unterstützung terroristischer Organisationen oder Aktionen sind auch Zwangsmaßnahmen, wie etwa die Umleitung in Häfen zur weiteren Untersuchung von Schiff und Besatzung möglich. Die Deutsche Marine ist seit Februar 2002 im Einsatz am Horn von Afrika.

Als Stützpunkt für den Einsatz am Horn von Afrika dient der deutschen Marine der Hafen von Djibouti.

Der Verantwortungsbereich des deutschen Einsatzkontingentes Marine reicht bei der Operation ENDURING FREEDOM vom Roten Meer bis vor die Küste Kenias und umfasst ein Seegebiet von etwa der dreifachen Größe Deutschlands.


             -  Spezialkräfte (OEF)    

                               KSK                                                     

         

Spezialkräfte


 





 

      - Sanitätskräfte (OEF)

Sanitätskräfte bei der Operation ENDURING FREEDOM


 

Das "Herzstück" des Airbus-MEDEVAC ist die neu geschaffene Patienten-Transport-Einheit (PTE) für Beatmungs-Intensiv-Patienten. Sechs dieser PTE können maximal in ein Flugzeug eingebaut werden. Die medizinischen Geräte der PTE sind mit Schnellverschlüssen befestigt, wodurch höchste Flexibilität gewährleistet ist. Selbst während des Fluges können Geräte sekundenschnell getauscht werden.

Die gesamte medizinische Ausstattung ist handelsüblich. Der Gasvorrat jeder PTE reicht aus, um den Patienten für rund acht Stunden mit 100% Sauerstoff zu beatmen. An der PTE kann man alle Arten von zugelassenen Tragen befestigen. Normalerweise wird die NATO-Trage eingesetzt. Die Energie-Versorgung wandelt den vom Flugzeug produzierten Strom in haushaltsüblichen Wechselstrom mit einer Spannung von 220 V und einer Frequenz von 50 Hz um. Auch Gleichstrom zum direkten Betrieb der medizinischen Geräte ist verfügbar. Bei einem Stromausfall sind alle medizinischen Geräte über Akkus für mindestens vier Stunden abgesichert.

Die medizinische Crew des Airbus-MEDEVAC umfaßt maximal 25 Personen. Die Qualifikation des Personals und die genaue Anzahl richten sich nach dem jeweiligen Auftrag. Eine Patienten-Transport-Einheit kann in weniger als 30 Minuten komplett in das Flugzeug gebracht, zusammengebaut und mit medizinischem Gerät bestückt werden. Die Deutsche Luftwaffe verfügt zur Zeit über zwei Airbus-MEDEVAC mit jeweils sechs PTE und zusätzlich bis zu 38 Patienten-Liege-Plätzen. Sind keine PTE eingebaut, können bis zu 56 liegende Patienten untergebracht werden.

C-160 Transall MEDEVAC

Auch in den Transall-Transportern kommt die neu geschaffene Patienten-Transport-Einheit (PTE) für Beatmungs-Intensiv-Patienten zum Einsatz. Ebenso wie im Airbus reicht der Sauerstoff-Vorrat auch in dieser deutlich kleineren Maschine aus, um einen Patienten für rund acht Stunden mit 100% Sauerstoff zu beatmen. Für den Einsatz in der Transall werden Sitzschienen des Airbus als Adapter benutzt. Der Einbau des gesamten MEDEVAC-Satzes in eine Transall dauert weniger als zwei Stunden. Zurzeit ist eine Transall in dieser neuen Version verfügbar. Bis zum Jahre 2005 werden insgesamt vier Maschinen dieses Typs zur Verfügung stehen.

Ausführliche Informationen zu Lufttransport und MEDEVAC finden Sie auch unter: www.luftwaffe.de



  • Active Endeavour

                                                Fregattenkapitän Daum vor Schnellbooten

Active Endeavour


 

Die Operation wird im vierteljährlichen Wechsel vom Ständigen Marineeinsatzverband Mittelmeer (Standing Naval Force Mediterranean / SNFM) bzw. vom Ständigen Marineeinsatzverband Atlantik (Standing Naval Force Atlantic / SNFL) geführt und ist der NATO unterstellt. Die Leitung hat der Befehlshaber der Alliierten Marinestreitkräfte Süd (Allied Naval Forces Southern Europe / NAVSOUTH), dies ist derzeit der italienische Vize-Admiral Ferdinando Sanfelice di Monteforte.

Bis zum 9. Oktober ist der Ständige Marineeinsatzverband Mittelmeer im Einsatz, an dem sich Deutschland mit der Fregatte Schleswig-Holstein und ihren 220 Mann Besatzung beteiligt. Danach übernimmt der Ständige Marineeinsatzverband Atlantik für die kommenden drei Monate den Auftrag. Zusätzlich werden fünf Airborne Early Warning and Control Systems Aircraft (AWACS) eingesetzt, die eine schnelle Informationsweitergabe im Notfall sicherstellen.

Um die Sicherheit alliierter ziviler Schiffe im Bereich des westlichen Zugangs des Mittelmeers zu gewährleisten, wurde die Operation ACTIVE ENDEAVOUR seit dem 10. März 2003 um die Operation STRAIT OF GIBRALTA (STROG) erweitert. Aufgabe ist es, den betroffenen Schiffen Begleitschutz durch die Straße von Gibraltar zu geben, die als gefährdete Zone für terroristische Angriffe gilt. Deutschland beteiligt sich momentan mit drei Schnellbooten der ALBATROS-Klasse und dem Tender MAIN und somit mit circa 200 Mann an dieser Operation. Alle beteiligten Marinestreitkräfte gehören zu den Immediate Reaction Forces (IRF), deren Aufgabe darin besteht, im Ernstfall in kürzester Zeit in Krisengebieten zur Stelle zu sein.


  • Afghanistan (ISAF - International Security Assistance Force)

                                                Collage ISAF Einsatz der Bundeswehr

Afghanistan ( ISAF )


 

Der Deutsche Bundestag hat am 22. Dezember 2001 das Mandat für die Beteiligung der Bundeswehr am ISAF-Einsatz erteilt. Am 8. Januar 2002 wurden die ersten deutschen Vorauskräfte nach Afghanistan in Marsch gesetzt. Das Zuständigkeitsgebiet der ISAF und damit des an ISAF beteiligten Deutschen Einsatzkontingentes in Kabul und Umgebung umfasst einen wesentlichen Teil des ethnischen Spektrums Afghanistans. Im südöstlichen Teil sowie im Zentrum des Kabuler Gebiets sind mehrheitlich Paschtunen ansässig. Die nordöstlichen und nordwestlichen Ortsteile Kabuls werden von Tadschiken besiedelt. Im westlichen Zentrum leben die Hazara. Daneben gibt es im Norden, Südosten und im Zentrum der Stadt kleinere ethnisch heterogene Viertel, die keiner Ethnie vorrangig zugeschrieben werden können.

Außerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches dürfen die deutschen Streitkräfte über die Wahrnehmung des individuellen und kollektiven Selbstverteidigungsrechts und des Nothilferechts hinaus nicht zu Kampfhandlungen eingesetzt werden. ISAF stand in der Zeit vom 10. Februar bis zum 11. August 2003 unter deutsch-niederländischer Führung. 29 Nationen stellten Truppenkontingente zur Verfügung. An Großgerät hat die Bundeswehr unter anderem gepanzerte Truppentransporter DINGO, Transportpanzer FUCHS und Waffenträger WIESEL nach Kabul verlegt.

Ein wesentlicher Teil der ISAF-Operation ist der Betrieb eines Lufttransportstützpunktes in Termez (Usbekistan) nahe der Nordgrenze Afghanistans. Diese Infrastruktur in sicherem Umfeld verbindet strategischen mit taktischem Lufttransport und gewährleistet angesichts der geografischen und meteorologischen Bedingungen sowie der Bedrohungslage in Afghanistan die für einen sicheren Flugbetrieb unerlässliche Flexibilität. In Termez werden auch Sanitätskräfte für die schnelle Evakuierung von Kranken und Verletzten aus Afghanistan (MEDEVAC) bereit gehalten.

ISAF kann zu ihrer eigenen Verteidigung wie auch zum Schutz der afghanischen Regierung und der Bevölkerung im Rahmen des Unterstützungsauftrags Waffengewalt anwenden. ISAF ist autorisiert, alle erforderlichen Maßnahmen einschließlich der Anwendung militärischer Gewalt zu ergreifen, um den Auftrag gemäß Resolution des Sicherheitsrates durchzusetzen. Den Soldaten der ISAF wird auch die Befugnis zur Wahrnehmung des Rechts auf bewaffnete Nothilfe zugunsten Jedermann erteilt.

 


  • Balkan Region (SFOR, KFOR, CONCORDIA)

              

Bosnien - Herzegowina (SFOR)


 

-->
Der SFOR-Einsatz folgte am 20.12.1996 auf den der IFOR (Implementation Force) und hat anders als der Vorgängereinsatz einen deutlicheren Schwerpunkt beim Aufbau der zivilen Infrastruktur des Landes. Es ist das erklärte Ziel der internationalen Gemeinschaft, in Bosnien-Herzegowina einen stabilen und sich selbst tragenden Frieden zu schaffen.

Zu den Besonderheiten Bosnien-Herzegowinas gehört, dass die beiden Landesteile Republika Srpska und Muslimisch-Kroatische Föderation jeweils eigene Streitkräfte unterhalten.
 
Auftrag des deutschen SFOR-Kontingents ist es, in seinem Verantwortungsbereich die Sicherheit zu gewährleisten, die einheimischen Volksgruppen von Feindseligkeiten abzuhalten und die Bewegungsfreiheit eigener Kräfte, internationaler Organisationen und Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) sicher zu stellen.

Die internationale Gemeinschaft hat erhebliche Fortschritte in Bosnien erzielt. Die meisten notwendigen Institutionen, Gesetze und demokratischen Verfahrensweisen sind in Kraft oder werden derzeit entwickelt. Die verbleibenden Herausforderungen sind unter anderem die Stärkung gesamtstaatlicher Institutionen und die verstärkte Rückkehr der Flüchtlinge. Bosnien-Herzegowina hat zwar bereits die notwendigen Gesetze zum Schutz der Menschenrechte sowie zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität und der Korruption geschaffen. Es fehlt dem Land aber noch an einer zentralen und effektiven Einrichtung zur Verbrechensbekämpfung. Der wirtschaftliche Wiederaufbau hat erst begonnen. Noch immer ist eine Fläche von etwa 300 Quadratkilometern vermint. Es gibt keine äußere Bedrohung mehr für Bosnien. Die Bestimmungen des Friedensabkommens von Dayton werden weitgehend eingehalten.
 
 
 

Kosovo (KFOR)


-->
Die abwechselnd unter deutscher und italienischer Führung stehende Brigade ist im Südwesten des Kosovo eingesetzt. In dieser Region leben mehr als 620.000 Menschen. Das Hauptquartier der Brigade liegt in der 100.000-Einwohner-Stadt Prizren. Soldaten aus elf Nationen (Aserbaidschan, Argentinien, Bulgarien , Georgien, Italien, Österreich, Rumänien, Schweiz, Spanien und Türkei) unterstehen deutschem Kommando.

Die Chancen für den Aufbau einer multi-ethnischen Gesellschaft und für einen zügigen Wiederaufbau des Kosovo stehen und fallen mit der militärischen Absicherung des Friedensprozesses. Die Normalisierung des öffentlichen Lebens muss sowohl von einer kosovo-albanischen Bevölkerung organisiert werden, die über ein Jahrzehnt lang von der Teilhabe an der amtlichen Regierungs- und Verwaltungsverantwortung ausgeschlossen war, als auch von einer kosovarisch-serbischen Bevölkerung, die nun ihrerseits bedroht und vertrieben wurde.

Die KFOR-Soldaten tun alles, um den Schutz bedrohter Minderheiten sicherzustellen. Die internationale Gemeinschaft ist bemüht, den Weg zu einem friedlichen Kosovo für alle Ethnien in einer gemeinsamen Anstrengung der zivilen Mission der Vereinten Nationen (UNMIK), und der militärischen Absicherung durch KFOR zu ebnen. Es ist zu erwarten, dass sich das latente Gewaltpotential im Kosovo auf absehbare Zeit wohl nur in sehr kleinen Schritten verringern wird. Dabei birgt jede neue Gewalttat das Risiko, eine schwer einzudämmende Spirale aus Gewalt und Gegengewalt auszulösen und mühsam erreichte Fortschritte wieder zunichte zu machen.

Trotz der greifbaren Erfolge liegt ein sich selbst tragender Friedens- und Demokratisierungsprozess und der eigenverantwortliche Aufbau eines multiethnischen Kosovo im Kosovo noch in weiter Ferne.
 
 
  • Georgien ( UNOMIG - United Nations Observer Mission in Georgia)

                                                       Seit 1994 stellt die Bundesrepublik Deutschland 3 Soldaten für Beobachtermission

Georgien (UNOMIG)


 

Während des Bürgerkrieges verließen nahezu alle Bürger georgischer Abstammung Abchasien oder wurden gewaltsam vertrieben. Abchasien hatte 1992 sein Gebiet zur "Autonomen Republik“ erklärt. Als Reaktion darauf waren georgische Truppen einmarschiert. Nach schweren Kämpfen wurde 1994 der Fluss Inguri durch das „Moskauer Abkommen“ zur Waffenstillstandslinie erklärt. Beiderseits des Inguri befinden sich die Kernbereiche des durch die Militärbeobachter zu überwachenden Gebietes.

Im Moskauer Abkommen kamen die vertragschließenden Parteien überein, eine Sicherheitszone sowie eine Zone des Verbots schwerer Waffen einzurichten. Die UNO-Beobachtermission wurde durch den Weltsicherheitsrat im August 1993 ins Leben gerufen. Damit erhielt UNOMIG das Mandat, die Umsetzung des Moskauer Abkommens zu überwachen. Außerdem überwachen die Beobachter die Operationen einer Friedenstruppe, die von der „Gemeinschaft unabhängiger Staaten“ (GUS) nach Georgien entsandt wurde. UNOMIG hält darüber hinaus engen Kontakt zu allen Konfliktpateien in Georgien, um die Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung zu fördern und die Rückkehr der Vertriebenen in ihre Heimat zuunterstützen. Über eventuelle Verstöße gegen das Moskauer Abkommen sowie die allgemeine Entwicklung berichten die Militärbeobachter regelmäßig an den Generalsekretär der Vereinten Nationen. Deutschland entsendet seit 1994 Personal als Teilnehmer dieser Mission. Zur Zeit stellt die Bundeswehr in Georgien drei Militärbeobachter, drei Ärzte und fünf Sanitätsfeldwebel.



Mit diesen Informationen möchte ich Menschen in Deutschland näher an die Bundeswehr heranführen, da die meisten ein völlig falsches Bild vom Aufgabenbereich eines Soldaten haben. Mein Wunsch ist es, selbst einmal der Bundeswehr in der Laufbahn des Unteroffizier/Feldwebel beizutreten. Der Grund warum ich dieses Ziel habe, ist, dass der Bund viele Perspektiven hat - Der Beruf ist sehr Umfangreich, man hat viel mit Menschen zu tun, es wird im Team gearbeitet, die Kameradschaft unter Soldaten ist interessant und es werden einem viele Aufstiegsmöglichkeiten angeboten.

Weitere Informationen folgen.....

 

 



Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!